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Fünf Fragen an unseren Koch Christian

5 Fragen an unseren Koch Christian

Im ganzen Bundesland unterwegs: Die Ausbildungskampagne des DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern „GastroBurner“ hat sich als Ziel gesetzt, Jugendliche in der Berufsorientierung über gastgewerbliche Ausbildungsberufe zu informieren – und so den Fachkräfte-Nachwuchs in der Branche zu fördern. Wir haben mit Koch Christian Mallow über das einzigartige Projekt gesprochen.

Hallo Christian. Du bist 2019 als gelernter Koch zum Projekt gestoßen. Wie kam es dazu?

Ich hatte in meiner Tätigkeit als Koch viel mit jungen Menschen bzw. Azubis zu tun und habe dabei bemerkt, wie viel Spaß mir die Arbeit mit jungen Menschen macht. Die Möglichkeit, junge Menschen für das Kochen bzw. allgemein für das Gastgewerbe zu begeistern, war der Grund für mich, mich auf die Stelle zu bewerben.

Was zeichnet die Arbeit mit Kindern für dich aus und was bringst du den Schülern bei?

Jeder Tag ist abwechslungsreich. Bevor man an die Schule fährt, weiß man nie, wie es wird. Lustig oder doch anstrengend? Aber zum großen Teil sind die Schüler enorm aufgeschlossen. Das erleichtert uns die Arbeit und macht Spaß. Ich persönlich bin bei den Schülern vor allem für den Küchenteil zuständig. Ich zeige ihnen, wie sie ordentlich schneiden oder spreche ihnen Mut zu, wenn es um das Thema Würzen geht.

Was antwortest du, wenn Schüler dich fragen, warum sie sich für eine Ausbildung im Gastgewerbe entscheiden sollen?

Ich weise die Schüler auf die Möglichkeiten hin, die man während, aber vor allem auch nach der Ausbildung hat. Die Welt steht einem danach offen. Ich selber kenne sehr viele ehemalige Kollegen, die in der ganzen Welt verteilt arbeiten. Gerne erzähle ich aber auch die ein oder andere Anekdote aus meiner Zeit in den Küchen - und da gibt es viele. Diese Geschichten zeigen den Schülern, dass die Arbeit in der Küche Spaß macht und aufregend sein kann – und nicht immer nur stressig ist, wie einige vermuten.

Neben deinen Kochkünsten stellst du auch deine Fahrkünste täglich unter Beweis. Welche Herausforderungen bringt ein Foodtruck als Anhänger mit sich?

Man muss sich dessen bewusst machen, dass man nicht mit einem Smart auf den nächsten Schulhof fährt. Und die Schulhöfe von MV sind teilweise sehr klein und verwinkelt. Manchmal schauen wir uns die Zufahrtswege vor unserem Besuch extra an. Mit viel Gefühl und Geduld hat es aber immer funktioniert, auch wenn uns manchmal Millimeter vor einem Kratzer bewahrt haben (lacht).
Was war dein persönliches Highlight als GastroBurner?

Natürlich ist es besonders toll, wenn man Jugendliche nach einer gewissen Zeit, z.B. auf einer Messe wieder trifft und sie erzählen, wie cool es bei uns war.

Ideal ist es aber natürlich, wenn sie davon berichten, dass sie eine Ausbildung begonnen haben. Ganz besonders fällt mir da Sandro ein, dem wir mehrmals wieder begegnet sind. Er ist mittlerweile bei einem Mitgliedsbetrieb des DEHOGA MV in Kühlungsborn tätig und schwärmt immer noch von der Arbeit als Koch. Wenn wir so ein Feedback bekommen, wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben und das Projekt, Fachkräfte für die Branche zu finden, Früchte trägt.

Danke für den spannenden Einblick!

Christian Mallow

Christian Mallow

Koch
projekt1@dehoga-mv.de



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